Knackige Ansagen

deutsch english

Endzeit oder Endspurt ...

eine knackige Predigt und Text von Peter Ischka...

 

Schlagzeilen sprechen von zunehmenden Katastrophen – die aktuelle Dürre verursachte sogar bei uns Schäden in Milliardenhöhe. Die unermesslichen Wasserfluten in Indien. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz – Sophia bekam als erster humanoider Roboter die Staatsbürgerschaft bei den Saudis. Chips werden implantiert – das ist alles Stoff, der Endzeit-Spekulationen nährt. Wir interpretieren die Dinge menschlich, lassen aber die Dimension Gottes eher außen vor.

Die Ankündigung in Matthäus 24, dass kein Stein auf dem anderen bleiben wird, ist eigentlich eine gute Nachricht - denn alles was erschütterbar ist, muss ohnedies erschüttert werden. "Lass Dich nicht verführen" - vor allem nicht von frommen, listig ersonnen Irrtümern – und davon gibt es reichlich.

Meiner Meinung nach geht um einen Endspurt, es muss alles zur Erfüllung kommen, was verheißen ist. Die Frage ist nur, werden Sie und ich dabei sein? – Die Geschichte von den 10 Mädels zeigen, das fünf zu töricht waren - also die Hälfte. Das bedeutet jeder zweite, der meint dabei zu sein, irrt sich. Furcht und Zittern ist gefragt - aber nicht Angst oder so, sondern Ehrfurcht und Ernsthaftigkeit.Der Endspurt ist kein Spaziergang. Am 19. August konnte ich ausführlicher darüber sprechen. Hören Sie sich die Botschaft an und sagen mir, was sie mit Ihnen gemacht hat. Die einen sagen "einfach weiter so", andere lassen sich verändern durch die Erneuerung Ihrer Sinne. Wofür votieren Sie? [Hier zitierte Bibelstellen: Mt. 24,2; Hebr 12,27; Mt 24,4+24; Eph 4,14; Röm 12,2]

Zum Thema "Lasst euch nicht verführen":

Wir denken dabei gerne an die offensichtlichen Dinge und übersehen, wie subtil gerade Verführung besonders in christlichen, frommen Kreisen um sich greift. Das Problem ist nicht primär, eventuell zu viel fernzusehen oder oder zu tief ins Gläschen zu blicken, Diese Verführung zielt darauf ab, einen Christen für die Gesellschaft wirkungsschwächer und mit sich selbst beschäftigt zu halten. Ziel der Verführung: Einzelne oder Gruppen zu isolieren, denn wenn das Zusammenwirken von Zwei oder Drei Ausdruck finden würde, hätte dies gigantische Überwinderkraft. Es ist eine Verführung zur Unmündigkeit, "folgsamer" Kirchenmitglieder. Leiter hätten aber die Aufgabe, Menschen in die Mündigkeit zu führen. Jeder soll in der Lage sein, selbst Gottes Willen zu erkennen und kraftvoll auszuführen. [Das Prinzip von zwei od. drei]

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir feststellen, das wir uns ganz schön in eine Defensive und Wirkungsschwäche verführen haben lassen. Mit "seid eifrig zur Buße!" würde sich Johannes in einem Sendschreiben heute genauso auch an die deutschsprachigen Länder wenden.

Es gibt viel Imitation (so tun, als ob), um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen, wie es in Mt 24,24 heißt. Je stärker ein Wirkungspotenzial einer Persönlichkeit (z.B. in der Politik), um so stärker ist jener im Fadenkreuz der Versuchung.

Nehmen wir Karl Marx als Beispiel. Eine "Frucht" seines Wirkens könnte man mit mehr als 500 Mio. hingemordeten Menschen beziffern. Das beinhaltet den klassischen Marxismus bis zu seiner aktuellen Ausprägung im Genderismus.

Als 19-jähriger schreibt Marx: „So besteht die Vereinigung mit Christo aus der innigsten, lebendigsten Gemeinschaft mit ihm darin, dass wir so von Christi Liebe durchdrungen sind, dass wir unser Herz zugleich den Brüdern zuwenden, die er inniger mit uns verbunden und für die er sich auch geopfert hat.“ So spricht jemand der eine Beziehung zu Christus hat. Würden Sie diese Worte Marx zuschreiben?

Doch dann kommt er unter den Einfluss von Mose Hess, der die Begabung und das Potenzial von Marx erkennt: “Marx, so heißt mein Abgott, ist noch ein jugendlicher Mann, der der mittelalterlichen Religion und Politik den letzten Stoß versetzen wird.”

Ein weiterer Mentor war der Russe Mikhail A. Bakunin, er war der Ansicht: „Der Teufel ist der erste Freidenker und Heiland der Welt. Er befreit Adam und drückt ihm das Siegel der Menschlichkeit (Humanismus) und Freiheit auf die Stirn, indem er ihn ungehorsam macht.“ – „In dieser (kommunistischen) Revolution werden wir den Teufel im Volk erwecken müssen, um die Leidenschaften zu entfesseln.“ (An ihm hat sich Marx wohl auch optisch ein Beispiel genommen).

In einem Gedicht schrieb Marx: „Ich möchte mich an dem Einen rächen, der dort oben herrscht.“

Wo waren Christen, die Marx auf seinem Weg begleitet hätten, in dieser innigen Beziehung zu Christus zu wachsen.Wo waren die, die mit Fürbitte mitgewirkt hätten, dass sein Potenzial zum Segen der Menschheit würde. So hat man ihn vom Versucher einkassieren lassen, um ihn für dessen tödliche Agenda aufs Grausamste zu missbrauchen.

Wo sind heute die Fürbitter, die für Menschen solchen Kalibers eintreten, um sie vor derartigen Versuchungen zu bewahren?

Zu solcher Verantwortung wäre der sogenannte "Leib Christi" eigentlich vorgesehen, wenn er nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigt wäre oder spekuliert, wann wohl die Entrückung aus der bösen Welt sein würde, und sich bis dahin nicht mehr hinter den Kirchenmauern hervorgetraut.

Hören Sie sich die "Endspurt-Predigt" an, vielleicht kann ich Sie damit etwas herausfordern. Auf www.mission-is-possible.de gibt noch einige weitere Impulse Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Gedanken dazu mitteilen.

Herzliche Grüße Peter Ischka

Für Agentur PJI UG, Zukunft Europa e.V. und Mission is possible e.V.

Quelle: Peter Ischka

www.mission-is-possible.de